Auch im Tod marschieren die Legionen des Staubs mit der gleichen Ausrüstung, die sie einst im Leben trugen. Ihre Infanterie zieht mit hohen Schilden in die Schlacht, bewaffnet mit Speeren oder uralten Klingen, deren Kanten über Jahrhunderte hinweg geschärft wurden. Fernkämpfer greifen bevorzugt zum Bogen, während die geschicktesten Schützen vom Rücken ihrer Pferde aus Pfeilhagel auf den Feind niedergehen lassen – ihn unaufhörlich bedrängend und in die undurchdringlichen Schildwälle der Infanterie treibend.
Doch es ist die ruchlose Macht der Hohepriester der Ahmuniten, die diesen untoten Armeen ihre wahre Stärke verleiht. Keine Grenze, kein Tabu hält sie auf. In ihrem unersättlichen Streben, ihre Reihen mit den Toten zu füllen, entweihen sie selbst uralte Grabstätten hochrangiger Adliger. Mit düsterer Magie erwecken sie die einbalsamierten Leichname längst verstorbener Könige und Fürsten – und binden sie an ihren unheiligen Willen.
Das alte ahmunitische Reich verzehrte sich von innen heraus, als die Nekromantie überhand nahm und die Siedlungen zu Nekropolen wurden, in denen es bald mehr Tote als Lebende gab. Als Vergeltung riefen die Gottkönige oder Ophidia die mächtigsten und boshaftesten dämonischen Dschinns herbei. Gemeinsam entfesselten sie einen monströsen und tödlichen Sandsturm, der die ahmunitischen Armeen verschlang, ihnen Haut und Fleisch von den Knochen löste und sie zurück in die Wüste trieb.
Heute werden die ahmunitischen Pharaonen von einer Willenskraft angetrieben, die vor Jahrhunderten selbst den Tod besiegte, und sind nun in ihrem unstillbaren Zorn fast unaufhaltsam. Zum Klang goldener Trompeten brüllen die Pharaonen ihre Verkündigungen aus pergamenttrockenen Kehlen: Das große Reich wird wiederhergestellt. Die Welt der Lebenden wird untergehen, angefangen mit den verräterischen Ophidiern, und ein neues Reich wird entstehen.
Ein Imperium aus Staub.
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