Die Vereinigten Staaten sind ein Land voller absoluten Selbstglaubens.
Kompromisse oder Zweifel? Undenkbar.

Die monströsen Schöpfungen aus Axis- und japanischen Laboren bestärken nur den festen Willen der USA, dem Feind den Zorn Gottes zu bringen. Und auch wenn der britische Commonwealth eifersüchtig über seine Forschung zur künstlichen Intelligenz wacht – wer sich Amerikas göttlicher Mission widersetzt, wird vom Sturm der rechtschaffenen Wut hinweggefegt.

Denn nur eine Nation – eine Nation unter Gott – kann am Ende triumphieren.

Die Geschichte der USA:
Seit dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg – ausgelöst durch den japanischen Angriff auf Pearl Harbor – hat sich die amerikanische Gesellschaft tiefgreifend gewandelt. Der größte Antrieb dieser Veränderungen: die Entdeckung der Risse durch Wissenschaftler des Manhattan-Projekts. Auf ihrer Suche nach der ultimativen Waffe, der Atombombe, rissen amerikanische Forscher ein Loch in das Gewebe des Universums. Was durch den Riss bei Los Alamos trat, gilt für viele Amerikaner seither als nichts Geringeres als das Wort Gottes.

Anfangs allerdings versprachen die seltsamen Energien und Anomalien des Atomtestgeländes nichts weiter als eine neue, noch schrecklichere Waffe – und diese kam rasch zum Einsatz, um die deutsche Stadt Dresden in Schutt und Asche zu legen. Dabei entstand ein zweiter Riss, mitten im toten Herzen der Stadt. Die Existenz der Risse blieb streng geheim, nur wenigen Wissenschaftlern und hochrangigen Militärs bekannt. Die verheerende Wirkung nuklearer Waffen wurde als Amerikas bester Trumpf gesehen, um den Krieg rasch zu beenden.
Doch alles änderte sich mit einem einzigen Besuch.

Präsident Franklin D. Roosevelt, todkrank und von seinen Ärzten aufgegeben, reiste nach Los Alamos, um sich selbst ein Bild von den Phänomenen zu machen. Was dann geschah, wurde zur Legende: Er kehrte verwandelt zurück – stark, gesund, auf wundersame Weise geheilt, wie er selbst sagte: durch göttliches Eingreifen, vermittelt durch den Riss.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Die Presse feierte das Ereignis als nationale Sensation, und der 22. April 1944 wurde zum „Miracle Day“ erklärt. Eine Welle religiöser Inbrunst erfasste das ganze Land – und hat es seither nicht mehr losgelassen. Roosevelt erklärte, der Krieg sei eine neue Kreuzzug, gerichtet gegen die blasphemischen Schrecken des Nationalsozialismus, gegen die Verräterei Japans und den gottlosen Kommunismus. Amerika glaubte – fanatisch, unumstößlich – es sei von Gott auserwählt, um für Freiheit, Gerechtigkeit und Wahrheit zu kämpfen.

Die Vereinigten Staaten haben den Willen – und die Mittel, den Krieg bis in die letzten Winkel der feindlichen Heimat zu tragen. Mit reichen natürlichen Ressourcen und einer vollständig auf den Krieg ausgerichteten Industrie spucken die Fabriken unablässig neue Waffen und Fahrzeuge aus – viele davon verstärkt durch Rift-Technologie, die täglich in Los Alamos weiterentwickelt wird.

Firefly-Truppen gleiten mit Repulsorlift durch die Luft. Walker wie der Linebacker oder der Grizzly tragen elektrische Waffen, die ursprünglich aus den Visionen Nikola Teslas stammen. Im Paragon-Programm werden übermenschliche Soldaten Realität, und amerikanische Truppen kämpfen rund um den Globus mit nie gekanntem Elan.